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E-lektronischer PERSOnalausweis
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E-Perso kommt 2010

Der elektronische Personalausweis (E-Perso) ist beschlossene Sache. Der Bundesrat billigte im Februar 2009 das vom Bundestag verabschiedete Gesetz. 

 

Der Ausweis soll ab November 2010 ausgegeben werden und auf dem integrierten Chip, soll ein Passfoto gespeichert werde. Auf freiwilliger Basis kann der Besitzer seine Fingerabdrücke speichern lassen.

 

Neben einer verbesserten Identitätskontrolle an den Grenzen soll der E-Perso auch Onlinebanking und Einkäufe über das Internet sicherer machen. Auf Wunsch kann der E-Perso mit einer elektronischen Signatur ausgestattet werden um Kaufverträge oder Behördendokumente im Internet sicher zu versenden
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Neuer Ausweis ab 2010

Die Bundesregierung hat den neuen elektronischen Personalausweis im Bundestag beschlossen.
Der E-Perso soll den bisherigen Ausweis von November 2010 ersetzen. Durch den neune Ausweis soll eine Identifizierung im Internet ermöglicht werden. Es ist somit möglich Bankgeschäfte, Einkäufe und Behördengänge im Internet tätigen zu können ohne seine Unterschrift leisten zu müssen.



Der neue E-Perso soll die Größe einer Scheck-Karte haben und einen Chip enthalten. Der E-Perso wird voraussichtlich teurer werden als der „alte“ Personalausweis.

Der elektronische Personalausweis soll die Geschäfte im Internet erleichtern, weil keine Kreditkartennummern mehr verschickt werden, keine Passwörter oder PIN-Nummern hinterlegt sein müssen.


Eine PIN-Nummer und ein Lesegerät für den Computer sind aber für diese Dienste nötig. Auf Wunsch kann auf dem elektronischen Personalausweis auch eine elektronische Unterschrift gegen Aufpreis eingetragen werden.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble über den E-Perso. "Der neue Personalausweis macht den elektronischen Geschäftsverkehr sicherer und einfacherer für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung", sagte Schäuble in Berlin. Er spare Papier, Zeit und Geld. Bei Kontoeröffnungen könnten rund 130 Millionen Euro im Jahr gespart werden, weil der Nachweis der Identität im Internet besonders zuverlässig und schnell sei.



Schäuble wollte eine Pflicht zur Speicherung zweier Fingerabdrücke durchsetzen, scheiterte damit aber an der SPD. Er hatte eine Pflicht zur Speicherung zweier Fingerabdrücke durchsetzen wollen, war aber an der SPD gescheitert. Ohne gespeicherte Abdrücke kann die Karte an der Grenze laut Schäuble nicht als Pass-Ersatz dienen.



Die Bundestag Opposition sieht enorme Risiken. Grünen-Chefin Claudia Roth warnte vor einer Pflicht zur Speicherung von Fingerabdrücken durch die Hintertür. Sie forderte alle Bürger auf, die Abgabe von Fingerabdrücken zu boykottieren. Linke Vorstandsmitglied Jan Korte forderte einen Stopp der Pläne und warnte vor dem Missbrauch gespeicherter Fotos.